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Burg Baden

Schau ins Land: Rheintal, Schwarzwald, Vogesen

Imposant und mächtig thront sie 454,6 Meter über der Stadt - die Burg Baden, auch Burg Badin oder Burg Badenweiler genannt. Vom Zentrum der Kurstadt ist das Wahrzeichen gut zu Fuß zu erreichen, lediglich die letzten Aufstiegsmeter sind etwas steiler. Aber es lohnt sich. Bei schönem Wetter sehen Sie weit, weit ins Land: auf die Rheinebene, den Römerberg und den Schwarzwald, bis hinüber nach Frankreich. Am besten starten Sie am Kurhaus und folgen links vom Eingang dem Rundweg "Kaffeemühle". Er streift den Hildegard von Bingen-Garten, den Badenweiler Gutedelgarten und das Aussichtsplateau "Vogesenblick".

Bergfried als Aussichtsplattform

Bauherr unbekannt, aber gefallen hat sie vielen. Die Ausgrabungen in der Burg und auf dem Hügel beweisen, dass hier schon im 12. Jahrhundert gesiedelt wurde. Funde belegen, dass die Römer zum Schutz von Aqua Villae ein Kastell errichteten. Später bauten die Alemannen eine Höhenburg, um ihr Gebiet zu sichern. Diese wurde von den Franken übernommen. Ab 1122 war die Burg im Besitz der Zähringer zum Schutz ihres Silberbergbaus. Im Jahr 1147 gelangte die Burg als Mitgift in den Besitz der Welfen. Durch Tausch kam sie 1157 an die Staufer, als Erbe 1268 an die Grafen von Freiburg, durch Heirat 1303 an die Grafen von Straßberg. Am 6. April 1678 wurde die Burg im Holländischen Krieg von den abrückenden französischen Besatzern unter Marschall Crequi gesprengt. Danach wurde sie nicht wieder aufgebaut. Heute ist der restaurierte Bergfried als Aussichtsplattform zu besteigen, die vielen hohen erhaltenen Mauern der Ruine zeigen verschiedene Räume und den Palas. Doch das Beste: die Sonnenuntergänge von hier oben. Badische Romantik at its best.

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