Schwarzwald

Wilde Bäche, magische Schluchten

160 Kilometer abwechslungsreiches Streifzug-Terrain. Zauberhaft. Magisch. Die Urlaubsregion zwischen Pforzheim im Norden und Waldshut-Tiengen im Süden, zwischen Freiburg im Westen und Villingen-Schwenningen im Osten ist eine der schönsten Wanderregionen Deutschlands. Der Schwarzwald beeindruckt mit atemberaubenden Steilhängen, tief eingekerbten Tälern, Fernblicken bis in die Alpen und sacht ansteigenden Weinbergen. Den schönsten Blick gen Alpen und Vogesen bietet der 1.414 m hohe Belchen. Höchster und meistbesuchter Schwarzwaldgipfel ist der 1.493 m hohe Feldberg. Beide inklusive Aufstiegserleichterung: Kabinenbahnen.

Es rauscht hier auch oft - wild, wütend, laut. Ein Wasserfall ist nie weit. Der Todtnauer stürzt sich mit lautem Getöse 97 Meter in die Tiefe. Das können die berühmteren Triberger Wasserfälle natürlich noch toppen (163 Meter Fallhöhe). Die Allerheiligen Wasserfälle zählen zu den schönsten, eingebettet in die Bergkulisse von Schliffkopf, Hundskopf und Schwabenkopf. Ein anderes faszinierendes Naturschauspiel: die Wutachschlucht bei Lenzkirch, gewissermaßen der Grand Canyon des Schwarzwalds. Keiner kennt sich hier besser aus, als der Wutach-Ranger Martin Schwenninger. Führungen mit dem Revierförster gehören zu den unvergesslichen Ausflügen. Überhaupt rührt die Schwarzwald-Magie von urwüchsigen Tälern und Klammen, wilden Bächen und kühlen Seen, Sonnengipfeln, Nebelmeeren und uralten, mächtigen Tannen her. Dunkel und undurchdringlich - das fanden vor 2.000 Jahren erst recht die Römer und gaben dem Schwarzwald seinen Namen: "Silva Nigra". Für die Kirschtorte kamen sie leider etwas zu früh.

 

Torten-Königin: Und ewig lockt die Kirsche

Das Kirschwasser steht in Schwarzwälder Küchen nie weit, weshalb die "Königin der Torten" traditionell nen Schuss hat - im Idealfall auch einen ordentlichen: 150 ml. Die Schwarzwälder Kirschtorte ist eine Institution. Schlagsahne, Kirschen, Bisquit, Schokosplitter. Solch extravagante Kalorienexzesse kann man sich im Schwarzwald aber auch getrost leisten. Vor lauter Wandern setzt hier (fast) nichts an. Schwarzwälder Schinken ist die Königsdisziplin auf der Vesperplatte: Luftgetrocknet oder über heimischem Tannenholz geräuchert und mit einer feinen Kräutermischung geadelt. Eine Spezialität, der auf dem Schinkenweg und im Schinkenmuseum des Feldbergturms geschichtlich nachgespürt werden kann. Im Rucksack darf aber auch Edelbrand pur mit sich geführt werden. Schließlich schmeckt Kirschwasser nicht nur im Kuchen vorzüglich.

 

Der Kuckuck: das heimliche Wappentier

Alle halbe Stund kommt er hervorgeschnellt. Manchmal in Begleitung junger Maidle, Holzfällerburschen oder Fuchs und Hase. Die Kuckucksuhr erlangte weltweite Berühmtheit und ist spätestens seit dem 18. Jahrhunderts DER Botschafter für Schwarzwälder Tradition, handgemachte Präzisionsarbeit und tiefe Waldverbundenheit. Überall im Schwarzwald gibt es kleine, familiäre Fertigungsstätten, größere Schauhallen und Museen. Moderne Modelle kommen gern in Weiß, Pink, Blau oder Grün und mit Hirschkopf daher. Natürlich haben die Schwarzwälder Meister auch die kleinste und größte Kuckucksuhr der Welt geschaffen. Zu sehen und begehen in Triberg.

 

Der Bollenhut: 2 Kilo Wolle auf dem Kopf

Ganze 14 Bollen thronen auf dem Schwarzwaldmädel-Kopf. Die außergewöhnliche Wollkugel-Kunst ist im kleinen Ort Gutach zuhause und genau genommen kein Gesamt-Schwarzwald-Phänomen. Der Bollenhut gehört allein zur Gutacher Tracht, darf nur in den drei Schwarzwälder Gemeinden Gutach, Hornberg-Reichenbach und Kirnbach getragen werden. Am schönsten leuchten die roten Wollkugeln - dürfen aber nur von Unverheirateten getragen werden. Mit schwarzen Bollen ist man dann sprichwörtlich bereits unter der Haube. Und was für ein Kaliber: Bis zu 2 Kilo ist die traditionelle Bedeckung schwer. Sie wird bis heute in Handarbeit gefertigt. An kirchlichen Feiertagen schmückt er die Frauen - und zur Freude aller Schwarzwald-Besucher auch jede zweite Postkarte.

 

Fotos: Pixabay, Schluchtensteig Schwarzwald, Hochschwarzwald Tourismus Gmbh, Schwarzwaldregion Belchen, Bergwerk Marketing

 

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